
The Ubu Grotesque Theatre ShowEine Satire über Machtverführung, Größenwahn und Krieg, verkörpert durch Vater Ubu, eine Personnage, die der unbändigen Phantasie von Alfred Jarry entsprungen ist. Zuerst als Marionettenspiel gedacht, erinnert Ubu an den Guignol des Theaters des Schreckens. Die Handlung knüpft an die Themen (Shakespearscher) Tragödien an, nur sind die Helden bei Jarry keine Supermenschen sondern vulgäre Spießer, die für den Besitz einer Wurst und einem Schirm bereit sind, jedes Verbrechen zu begehen. Ubu ist ein anarchischer Tyrann, der sich nie infrage stellt und keinen Unterschied zwischen Dummheit und Intelligenz, Katastrophe und Überleben, Reich und Arm, Freiheit und Skaverei kennt. Durch die verfremdete Körperlichkeit und das grotesk-komische Spiel der Buffonen entsteht eine Szenerie voller Leichtigkeit und widersprüchlichen Vergnügens. |
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| Künstlerische Leitung: | Mina Tinaburri |
| Es spielen: | die SchauspielschülerInnen des Ateliers für physisches Theater |
| Realisation: | 2005, Atelier für physisches Theater |
| Produktion: | Theater Absurda Comica |
| Produktionsleitung: | Ulrich Ernitz |

