
MelópolisEin Melodrama zwischen vergangenen und modernen Zeiten "Es gibt ein gewisses Gefallen am Weinen." Wenn der Mensch an seiner Zukunft zweifelt und bei der Wahl des weiteren Weges zögert, dann hält er für einen Augenblick inne, schaut zurück und sehnt sich nach der Vergangenheit: "Das waren noch Zeiten..." Die Personnagen von Melópolis, mit ihren übertriebenen Gefühlen, nostalgischen Verschärfungen und "angehaltenem" Atem, scheinen aus den verblichenen Fotogrammen der Stummfilmepoche und dem nebulösen Ambiente der Romane Döblin's entsprungen zu sein: Migranten auf der Suche nach dem Glück, Menschenhändler, Erbarmungslose Betrüger die anständig werden, Verlassene Waisenmädchen, Prostituierte die heilig werden und Verstorbene die wiederkehren, erobern uns mit einer Mischung aus Komik und Verzweiflung, Zynismus und Mut, mit dem sie dem Leben gegenüberstehen. |
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| Künstlerische Leitung: | Mina Tinaburri |
| Es spielen: | die SchauspielschülerInnen des Ateliers für physisches Theater. |
| Realisation: | 2008, Atelier für physisches Theater |
| Produktion: | Theater Absurda Comica |
| Produktionsleitung: | Ulrich Ernitz |

